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seit 1990 künstlerisch aktiv. Es entstehen die ersten Computerillustrationen, Zeichnungen zu Kurzgeschichten, hergestellt am Commodore mit Joystick als Pinsel. 1989 – 1998 stehen Kommunikation und Bewegung im Mittelpunkt ihres Schaffens. Momente einer Bewegung werden festgehalten und lassen in Ihrer Gesamtheit, die Bewegung oder Tanz in einem neuen Kontext erscheinen. Die Musik hat bei ihr neben der bildenden Kunst einen hohen Stellenwert und ist im Arbeitsprozess ein ständiger Begleiter. Meist hört sie Livemitschnitte von Konzerten ihres musizierenden Mannes Karl Ritter, den sie auch als Musiker sehr schätzt. Eine Bildserie entstand, in der sie Musikstücke portraitiert. Sie nennt die entstandene Serie ”musikalische Bilder“. Eines dieser Bilder wird für das CD-Cover, der Musikerformation ”sel gapu mex“, für die CD ”Sturm“ verwendet.
1998 entstehen die ”Straßenmenschen“. Sand wird hier als Farbe verwendet und auf Leinwand gespachtelt. Performende Artisten, Bauchtänzerinnen, Musiker und Gaukler werden protokolliert. Im selben Rahmen entstanden 1999 die "Straßenszenen", Werke auf Papier, in Tusche und Aquarell gearbeitet,. 1999 Im Projekt ”Roggenfeld“,in Jemnice (CZ) und in Drosendorf (A), entstanden die beiden ”Menschnweltenbäumchen“.
2001 Am Symbosium "Kunst in der Natur" am Wachtberg entstand die Arbeit ”Waldraum“. 2002 / 2003 inspiriert von der 7tägigen Fußreise von Stockerau nach Český Krumlov, entsteht die Bildserie ”Wege“ . Der Körper wird als Pinsel eingesetzt. Es entstehen Bilder mit Körperabdrücke, bevorzugt Fußabdrücke. Die Inhalte beschreiben Wege in ihr Inneres. 2004 stehen Frausein und Weiblichkeit im Blickfeld. Im orientalischen Tanzstudio wurden Frauen beim Tanzen protokolliert. Aus den Skizzen und Zeichnungen entstand die Serie ”oriental “.
2004 fand die erste Reise nach Afrika statt. Auf dieser Reise entstanden ein Großteil der ”Reiseprotokolle“ und Werke auf Papier, die sie mit Materialien wie Erde, Pflanzen und Steine herstellte. Die Serie nennt sie ”Afrikaspuren Zimbabwe“.
2005 - 2007 verwirklicht sie ihr Thema ”mode“. Neben ”Entwurfszeichnungen“ und ”Bildkollagen“, entsteht eine Kleiderkollektion, und die Fotoshootings ”Kleidermode“, ”Blumenkind“, ”Lack“, ”Röhre“, ”Indianerin“ und ”Schwimmerin“. 2009 Seit Beginn ihrer künstlerischen Auseinandersetzung ist das Arbeiten mit dem Medium Computer ein Thema. Bereits 1983 enstehen Computerillustrationen zu Kurzgeschichten, hergestellt am Commodore mit Joystick als Pinsel. Seither entstehen am Computer immer wieder Zeichnungen.
2009 beginnt die Coproduktion mit Karl Ritter. Digitale Fotos vom Obstteller, die Karl für sie zum Frühstück zubereitet, werden inspiriert von seinem Musikstück, ”Wie im Himmel“, das er ihr für dieses Projekt kommponiert, zu digitalen Bildern verarbeitet. Es entstehen ”Frische Früchtchen“.
2010 Auf der zweiten Reise nach Afrika entstand die Serie ”Afrikaspuren Zansibar“.
Eine Grundlage für dieses Projekt bildeten einerseits Leinwände auf denen sie Spuren sammelte. Gesammelt wurden Reifenabdrücke, indem sie Autos über die Leinwände fahren lies, Ölspuren und Textilreste die sie in den Gassen von Stone Town fand. Eine zweite Grundlage waren die vor Ort gefertigten Portraits. Viele dieser Portraits entstanden im ”Old Fort“.
Im Atelier zu Hause wurden die Leinwände mit den gesammelten Textilien und Portraits ergänzt. Die Inhalte erzählen von der Reise. 2010 Inspiriert vom Spülwasser beim Abwasch entstand die Serie ”Farbspülung“. 2011
entstehen ”51er Früchtchen“, digitale Bilder, deren Grundlage die digitalen Fotos von Obstteller sind, die Karl zubereitet, mit Karl’s Musikstück, ”51er Früchen“ zu einer Soundinstallation verarbeitet.
2011 inspiriert durch Facebook, entstand die Serie ”faces“, Bilder in Öl auf Leinwand in Ölmamoriertechnik.
2012 entstanden ”Fruit faces“, digitale Bilder, hergestellt aus dem digitalen Fotomaterial von Karl’s Frühstückskreationen, mit dem Musikstück, ”Fruit faces“ von Karl Ritter, zu einer weiteren Soundinstallation verarbeitet. 2012 Am Symposium ”Kunst in der Natur 2012“, entstanden die ”sTREETart-WALDGESICHTER“.
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